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Der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) Anoplophora glabripennis in Baden-Württemberg


Bekämpfungs- und Überwachungsmaßnahmen zeigen Erfolge

In Baden-Württemberg konnten bereits zwei der drei Quarantänegebiete des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB) aufgehoben werden. Zusätzlich konnte ein Überwachungsgebiet aufgehoben werden.
In Übereinstimmung mit dem Durchführungsbeschluss (EU) 2015/893 wurde das französische Quarantänegebiet in Straßburg vier Jahre nach dem letzten Vorkommen zu Jahresbeginn 2019 aufgehoben. Analog dazu wurde auch auf der deutschen Rheinseite das Kehler Quarantänegebiet aufgehoben. Der Befall gilt damit offiziell als getilgt.
In Weil am Rhein wurde das Vorkommen des Käfers 2012 erstmalig und im März 2015 erneut an insgesamt fünf Bäumen festgestellt. Es folgten jeweils umfangreiche Tilgungsmaßnahmen. Seither wurde kein Befall mehr festgestellt, so dass dieses Quarantänegebiet im April 2019 aufgehoben wurde.
In Hildrizhausen wurden 2016 insgesamt 20 befalle Bäume gefunden. Auch hier wurden intensive Bekämpfungs- und Überwachungsmaßnahmen durchgeführt. Sofern kein neues Vorkommen des ALBs festgestellt wird, kann dieses Quarantänegebiet zum Jahresbeginn 2021 aufgehoben werden.
In Grenzach-Wyhlen und in Altdorf neben Hildrizhausen wurden der ALB zwar nachgewiesen, aber es konnte keine Etablierung des Schädlings festgestellt werden. Aus diesem Grund wurden hier lediglich Überwachungsgebiete eingerichtet. Das Gebiet in Grenzach-Wyhlen konnte im Juli 2019 aufgehoben werden, da der Schädling über einen Zeitraum von vier Jahren nicht mehr nachgewiesen worden ist.
Das Gebiet in Altdorf besteht noch bis voraussichtlich Ende 2020.

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