Service-Navigation

Suchfunktion

Pflanzenpass


Der Pflanzenpass ist ein amtliches Begleitdokument für die Verbringung von pflanzenpasspflichtiger Ware im pflanzengesundheitlichen Binnenmarkt. Der Pflanzenpass bescheinigt, dass die Ware untersucht wurde und frei von Unionsquarantäneschädlingen ist und weiteren pflanzengesundheitlichen EU-Standards (z. B. bezüglich RNQPs) entspricht. Der Pflanzenpass muss gut sichtbar an der Ware bzw. der Verpackung angebracht sein.

Einen Überblick zum neuen Pflanzenpass geben das Merkblatt und die Präsentation. Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) finden Sie auf der Internetseite des Julius Kühn-Institut.
Bei Fragen zum Pflanzenpass wenden Sie sich bitte an die Ansprechpersonen der Regierungspräsidien.

Pflanzenpasspflichtig sind grundsätzlich alle zum Anpflanzen bestimmte Pflanzen (Jungpflanzen, Bonsais, Setzlinge, Edelreiser, Steckzwiebel, Pflanzkartoffeln, etc.). Bei den Samen gilt die Pflanzenpasspflicht nur für bestimmte Arten und ggf. Vermarktungsrichtlinien. Zusätzlich sind weitere Waren pflanzenpasspflichtig (z. B. Zitrusfrüchte mit Blättern oder frische Murraya-Blätter). Die vollständige Liste der pflanzenpasspflichtigen Waren findet sich in Anhang XIII der VO (EU) 2019/2072.

Form und Inhalt des Pflanzenpasses sind in der VO (EU) 2017/2313 festgelegt.

Der Pflanzenpass wird von ermächtigen Unternehmern (z. B. Baumschulen, Gärtnereien) unter Aufsicht des Pflanzenschutzdienstes ausgestellt oder direkt durch eine zuständige Behörde
(z. B. bei Pflanzenkartoffeln durch die Saatgutanerkennungsstelle).

Service & Downloads

Newsletter „Pflanzengesundheit aktuell“

Form und Inhalt von Pflanzenpässen

Pflanzengesundheitsuntersuchung

Ermittlung und Überwachung kritischer Punkte

Handlungsplan

Fußleiste